Moustokouloura Rezept
Die diesjährige Weinlese kündigt sich bereits an, da habe ich mal die Restbestände an Traubenmost vom Vorjahr aufgebraucht. Aus dem lassen sich nämlich ganz vorzügliche Kekslein backen: Moustokouloura, zu Deutsch Mostkringel oder Traubenmostkringel. Genaugenommen verwendet man dazu eigentlich keinen Traubenmost, sondern Traubendicksaft, so der richtige Fachterminus. Denn Most ist ja der frische Saft, so wie er direkt aus der Kelter kommt. Dicksaft hingegen wird durch Kochen eingedickt.
Genug der Theorie, hier mein Rezept:
- 1 Tasse Traubendicksaft
- 1/2 Tasse Zucker
- 1/4 Tasse Olivenöl
- 1/4 Tasse Sonnenblumenöl
- 3 EL Metaxa
in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben.
- 4 Tassen Mehl, angereichert mit
- 1 Tütchen Backpulver und
- 1 TL Zimt
sukzessive hinzugeben und gut vor sich hin kneten lassen. Idealerweise entsteht dadurch ein dicker, weitgehend unklebriger Teig. Aus diesem formt man nette Kringel, wobei bemehlte Hände sehr hilfreich sind. Etwa so:

Die Rohlinge
- mit ein wenig Öl bepinseln
- mit Sesam bestreuen
Besser noch: Bevor man die Teigwürste zu Kringeln formt, rollt man sie in auf der Arbeitsplatte ausgestreutem Sesam. Dann haftet der Sesam besser und es geht weniger verloren!
Bei 180°C (Umluft) werden die Moustokouloura solange gebacken, bis sie eine leicht bräunliche Farbe annehmen. Erfahrungsgemäß braucht es bis dahin etwa 15 bis 20 Minuten.

Charge 1, optimal und aus ziemlich dünnen Teigwürsten geformt

Charge 2, etwas dicker geraten und daher mit etwas längerer Backzeit

